Dermolipektomie

(f) Operative →Therapie zur Entfernung von Fettdepots. Eine Indikation der Dermolipektomie kann nach einer erheblichen Gewichtsreduktion mit Bildung einer so genannten Fettschürze gegeben sein. Bei Durchführung dieser Methode im Abdominalbreich werden vom Schambereich bis unter die Mammae Haut und subkutanes Fett reseziert. Bei Patienten mit … Weiterlesen …

ketogene Diät

Die Ketogene Diät ist eine fettreiche, an Kohlenhydraten stark reduzierte, streng bilanzierte Ernährungsform mit ausreichendem Eiweiß- und Energiegehalt. Sie wurde in den 1920ern zur Behandlung von Epilepsien entwickelt, geriet jedoch mit den Fortschritten der antiepileptischen Pharmakotherapie sowie der Epilepsiechirurgie in Vergessenheit. Die ketogene Diät führt … Weiterlesen …

Die Darmflora als therapeutisches Ziel

Übergewicht - Darmflora

Übergewicht, Erwachsenen-Zuckerkrankheit und niedrig-schwellige Entzündungen werden zu weltweiten Epidemien. In dieser Hinsicht bietet die Literatur ein neuartiges Konzept, das wir „MicrObesity“ (Mikroben und Übergewicht, englisch „obesity“) nennen und das sich der Entschlüsselung der spezifischen Rolle der Dysbiose und ihrer Auswirkungen auf den Stoffwechsel des Wirts … Weiterlesen …

Prävention der Adipositas

(f) Die Prävention (Vorbeugung) der Adipositas ist insofern besonders wichtig, da die →Behandlung der Adipositas mit zunehmender Krankheitsdauer und -ausprägung komplexer und schwieriger wird. Die meisten Therapiekonzepte erzielen keinen Langzeiterfolg, weiterhin sind Folgeerkrankungen auch nach Gewichtsreduktion nicht immer reversibel. Am wichtigsten ist zunächst die regelhafte … Weiterlesen …

gynoide Adipositas

(f) Im Gegensatz zur androiden (→abdominale Adipositas) ist die gynoide Adipositas durch eine gluteofemorale Fettverteilung gekennzeichnet , d. h. der Bereich der Hüften und der Oberschenkel ist stärker betont als der Stamm. Das „weibliche“ Fettgewebe wird als Energiereserve für die Stillperiode nach der Geburt angesehen … Weiterlesen …

Muskelmasse

(f) Die Muskelmasse des Körpers bestimmt u. a. den →Grundumsatz, also den Energieverbrauch in körperlicher Ruhe. Sie wird als Bestandteil der →fettfreien Masse (FFM) im Rahmen der Messung der →Körperzusammensetzung ermittelt. Die Ermittlung der Körperzusammensetzung ist wichtig für die Risikoabschätzung kardiovaskulärer Erkrankungen, da nicht das … Weiterlesen …

Cushing-Syndrom

(n) Synonyme: Cushing-Krankheit, Morbus Cushing Benannt nach dem Chirurgen Harvey Cushing, aus Philadelphia (1869–1939). Durch eine gesteigerte Cortisol-Synthese der Nebennierenrinde bedingt. Ursachen sind entweder eine beidseitige Nebennierenrindenhyperplasie oder ein Tumor der Nebennierenrinde. Selten kann auch eine ektopische Corticotropin-Produktion durch maligne Tumoren zu einem paraneoplastischen Cushing-Syndrom … Weiterlesen …

sonographische Messung

(f) Mit speziellen Sonographiegeräten (Ultraschall-B-Bild-Sonographie) lässt sich das viszerale Fettgewebe (→abdominale Adipositas) bestimmen. Diese Geräte sind mit 3,5-MHz-Schallköpfen versehen. Der Messbereich geht von der Dorsalseite der Linea alba bis zur Dorsalwand der Aorta abdominalis. Da diese nicht in der Abdomenmitte, sondern leicht links-lateral liegt, misst … Weiterlesen …

hepatische Lipase

(f) Synonyme: hepatische Triglyceridlipase (HTGL), hepatische Triglyceridhydrolase, Leberlipase Enzym, das in der Leber gebildet und im Disse-Raum an den Epithelien der Lebersinusoide durch Bindung an Glykosaminoglykane fixiert ist. Das Enzym wird durch Heparin im Heparintest abgelöst und somit im Plasma messbar. Im Gegensatz zur ebenfalls … Weiterlesen …