Serotoninagonisten

(mpl) Substanzen, die in die gleiche Richtung wirken wie →Serotonin bzw. dessen Wirkung verstärken. Beispiel: →Sibutramin, das die Wiederaufnahme von Serotonin im synaptischen Spalt hemmt und so zu einer Konzentrationszunahme des →Neurotransmitters Serotonin führt. Siehe auch →Reductil®.

Malabsorption

(f) Resorptionsstörung; ungenügende Resorption der Nährstoffe aufgrund einer Schädigung oder Entnahme der Darmschleimhaut. Siehe auch →Kurzdarm-Syndrom.

Endometriumkarzinom

(n) Es besteht eine enge Beziehung zwischen dem →Körpergewicht und der Entstehung eines Endometriumkarzinoms. Das relative Risiko einer Neoplasie hinsichtlich des Endometriumkarzinoms liegt bei Übergewicht bei 1,4, bei morbider Adipositas jedoch bei 5,4. Bei ausgesprochen zentraler Fettverteilung ist das Risiko 2,6-mal höher als bei peripherer … Weiterlesen …

nahrungsinduzierte Thermogenese

(f) Synonym: →fakultative Thermogenese Es gibt einige Untersuchungen, aus denen sich schließen lässt, dass die →Thermogenese bei Adipösen nach Nahrungsaufnahme im Vergleich zu Normalgewichtigen vermindert ist. Derartige Vergleiche verdeutlichen: Insbesondere der Anteil an →Magermasse ist als Vergleichskriterium heranzuziehen. Der →BMI spielt offensichtlich nur eine untergeordnete … Weiterlesen …

WHO-Formeln

(fpl) Prädiktive Formeln zur Ermittlung des →Grundumsatzes (BMR = basal metabolic rate) Tab. 38 . Dient zur Ermittlung des PAL-Wertes (PAL = physical activity level), errechnet als Quotient aus →Gesamtenergieumsatz und →Grundumsatz, der ein Maß für die Intensität der körperlichen Aktivität ist.

Abnehmen mit Abführmitteln

Übergewicht

Der millionenfache Missbrauch von Abführmitteln (Laxantien) bei uns und der Teufelskreis bei der Verwendung dieser Präparate hat zwei Gründe: • Es gibt Millionen von chronisch darmträgen, oft quälend verstopften Menschen, die keine wirkliche Heilung ihrer Dauer-Darmträgheit erreichen. Sie hoffen, ihr Problem mit Abführmitteln wenigstens kurzfristig … Weiterlesen …

Fettstoffwechselstörung

(f) Störung der physiologischen Vorgänge des →Fettstoffwechsels, die sich in der Regel als pathologisch erhöhte oder verringerte Blutlipidkonzentrationen manifestiert, als →Hyperlipoproteinämie, →Dyslipoproteinämie und →Hypolipoproteinämie. Da Lipide im Plasma nur in Lipoproteinen vorkommen, sollte zutreffender nur von Lipoproteinstoffwechselstörungen gesprochen werden.

Energielieferanten

(mpl) Nahrungsmittel, die dem menschlichen Organismus Energie zu Verfügung stellen. Die Hauptenergie liefernden Nahrungsbestandteile sind die →Kohlenhydrate (4 kcal/g), →Fette (9 kcal/g), →Proteine (4 kcal/g) und →Alkohol (7 kcal/g).

Krebs-Zyklus

(m) Synonyme: →Citratzyklus, Citronensäurezyklus, →Tricarbonsäurezyklus Benannt nach dem Biochemiker Sir Hans A. Krebs, geb. 1900, Sheffield; 1953 Nobelpreis für Medizin. Biochemisch ist es der →Citratzyklus: oxidativer Endabbau von Nahrungsstoffen zu CO2 in den Mitochondrien mit Energiegewinn in Form von Reduktionsäquivalenten. Daneben liefert der zyklische Stoffwechselweg … Weiterlesen …

Prävalenz der Adipositas

(f) Die Prävalenz bezeichnet die Häufigkeit eines bestimmten Merkmals (in diesem Fall der Adipositas) zum Zeitpunkt der Datenerhebung. Für Deutschland liegen Daten der →DHP-Studie, des →MONICA-Projekts und der →VERA-Studie vor. Nach Daten der VERA-Studie betrug 1988 die Präadipositas (BMI 25–30) altersabhängig 15% (Pat. 18–24 Jahre) … Weiterlesen …